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Gebriesen sei Allah!

"Schweinegrippe bricht in Washington DC aus. Der Amerikanische Kongress marschiert geschlossen nach Mekka, die letzte Zufluchtsstätte vor der Schweinegrippe.
"Mit Geschenken, Weirauch, Gold, Mürrhe und Ponofilmen bittet der amerikanische Kongress vor den Toren Mekkas um Einlass.
"Ein Abgesandter Mekkas reitet durch die weit ausladenden Stadtore. Der amerikanische Kongress empfängt ihn mit Palmwedeln und Jubelschreien.
"Gebriesen sei Allah!

- NY Times, April 28, 2009

27.4.09 19:22


eine verrauchte lesben bar.

diebische lesben sammeln sich vor dem dj, strömen und drücken sich erregt zuckend wie spermien an das pult. spektral zuckt das licht über ihre rasierten und schön geföhnten köpfe. ihre schleimhaut befeuchtet sich mit überteuerten cocktails und aufdringlichen berührungen. IHR DIEBISCHEN LESBEN!

es ist so eng dass sich der raum beginnt zu drehen -ein stickiger kellerraum -pulsierendes licht -nenn mich dunja -für dich heiß ich wie du willst

unscheinbar steigt eine rote frau die stiegen hinunter. ihre stiefel treten selbstbewusst zwischen verbrauchte tampons und stiellose cocktailgläser. unendliche splitter knacken zwischen ihren absetzen und den spartanischen betonstiegen. die letzte stufe. sie bleibt stehen. stille zieht über den raum. sekundenlang.

ein summen flattert wellig über die lesben, ihre leiber zucken in hysterie. plötzliche schreie springen vereinzelnd aus der elektrisierten menge. einzelne vereinen sie sich. springen über. zucken in ohrenbetäubender hysterie durch die luft. sprengen die luft. steigern sich ins unendliche.

ich bahne mir meinen weg durch die erstarrten salzsäulen. mit geöffnetem mund, den blick an die decke, erstarrt, schreien sie neben mir. die ersten fallen steif erstickt zu boden und fleckige milch schießt aus ihren brüsten. IHR DIEBISCHEN LESBEN

ich waate durch schleimigen sex tampons. die stiegen rauf. will mir meine jacke anziehen. ihr diebischen lesben. ohne ipod jacke und handy fahr ich nachhause.
hysterische schreie ziehen sich noch aus dem letzten kellerfenster über die straße. Ihr diebischen lesben.

4.4.09 11:54


Uschi die prinzessin

Uschi trägt gerne ihr trauben parfum auf. fühlt sich dann wie eine prinzessin. ein bisschen stolz ist sie auch. steckt sie doch montag bis freitag die zerstäuber zusammen.
22.3.09 10:59


Walters Erfüllung

Manche Leute erhoffen sich durch arbeit wohlstand, andere arbeiten für sicherheit. wieder andere arbeiten weil sie es sich nicht anders vorstellen können.

Walter arbeitet aus liebe. nicht etwa aus liebe zu seiner arbeit, oder aus liebe zu seinen kindern die zuhause auf ihn warten. Walter liebte dalmatiner. und dafür arbeitete er auch. er wollte sich einmal einen dalmatiner kaufen können. sich einmal einen kindheitstraum erfüllen. und von den mannigfaltigen kindheitsträumen die er einst träumte ließ sich in seinem fortgeschrittenen, grauen, ereignislosen leben nurmehr dieser eine verwirklichen. und walter war sich sicher diesen traum mit fanatischer arbeit umsetzen zu wollen.

hie und da wurde er unsicher, glaubte nicht dass er sein ziel erreichen könne, sah sich träumen. doch der unsicherheit stellte er einen nichtabweichenden fanatismus gegenüber, der sein komplettes leben auf diesen kleinen lichtblick reduzierte. so unsicherer er wurde, so fanatischer wurde er. der sandige wunsch nach einem dalmatiner wurde sein fundament, spürte er es rutschen hing er sich nur um so fester daran.

Leider wurde Walter in kurzarbeit geschickt. und sein eben so kurz vor der erfüllung stehender traum wurde wegen nicht ausreichenden finanziellen mitteln vertagt. Wieder beschlcihen depressionen den schon lange wartenden Walter. und er trank einmal zuviel.

Von der dorfbar fuhr er durch die verschneite schneelandschaft nachhause. die baumreihen die an seinen fenster vorbeifuhren klappten über die straße wie ein pulsierender fecher. im lichtkegel seiner scheinwerfer hüpfen tausende schneeflocken. walter kam ins schleudern. das auto und walter überschlugen sich kurz darauf und zerbröselten an einer einsamen tanne. walter wurde durch die windschutzscheibe geschleudert und wie einen schlecht gebauten schneeball, zerlegte es noch im flug seinen betrunkenen körper in kleine stücke. sie fielen weit verstreut über die kurz lebendige, weiße wiese.

und es wurde wieder still über der verschneiten winterlandschaft. nur ein paar eulen flogen darüber. sahen walters verstreute teile in der mondbeschienenen winterlandschaft liegen. verstreut wie die punkte auf einem schneeweißen damlatinerfell.

19.3.09 11:22


Karl der Pedo

Karl ist wohl der erste Pädophile der mir auf anhieb sympathisch war.

"Hey, Karl! Wie gehts dir?", frag ich ihn wenn er von der arbeit kommt. "Ja. komm grad von der arbeit. ... du weißt schon."
"Du siehst ein bisschen fertig aus.", sag ich ihm in seine mit geschwollenen Tränensäcken unterstrichenen Augen.
"Ja. Meine Tränensäcke sind ein bisschen angeschwollen."
"Viel Streß gehabt?"
"Ja. ... Du weißt schon."

Karl traf seine große Liebe mit dreizehn. manchmal drehte er sich zu ihr um. Für einen kurzen moment. tat so als wollte er sich die plakate zur photosynthese ansehen. dabei sah er sie an. meistens fuhr dabei der frühlingswind durchs geöffnete klassenzimmer und durch ihr rotes haar. Eigentlich nur einmal. Aber davon kam Karl nichtmehr los. Ihre Haare hupfen schnell wieder in ihren frechen Schnitt. Ein paar verfingen sich aber auch in ihren Lippen. Ähnlich wie Karls schüchterne Blicke.

Einmal sah er ihren rechten Busen. Sie trug meistens einen kleinen BH, einen Bügel brauchte sie noch nicht. "Rothaarige Frauen haben ganz spezielle Nippel" sagt Karl oft "Ein helles rosa, weich und zart, wie Rosen." Das wenige was Karl sagte war meist sehr pathetisch.

Mit vierzehn verließ Karl die Schule, ähnlich still, sang und klanglos wie er damals in der zweiten Reihe saß. Im kommenden Schuljahr dauerte es eine ganze Weile bis man von Karls Abgehen notiz nahm. Am Schulanfang gibt es immer viel zu erzählen. Das kann man wohl niemandem übel nehmen.

Karl isolierte sich mit seinem Abgang von der AHS immer mehr. Und sein Selbstbewusstsein blieb bestenfalls pubertär. Wie sovieles an seiner Art.
Ich höre immer von den "Verlierern des Kapitalismus". "Die Verlierer des Feminismus" sind an ihrer Zahl noch mehr und nicht weniger schwer getroffen. Karl ganz vorne mit dabei.

Kurzum Karl hatte keinen Erfolg bei Frauen. Und wer kann es ihnen verübeln? Wer ausser ein paar weiblichen Hauptrollen in Hollywood Filmen sucht schon nach, nennen wir es "junggebliebenen", schüchternen Männern? Isoliert und ohne Selbstbewusstsein.
Karl hat seine junge Liebe immer mehr idealisiert. "Frisch und Wahr", wie er sagte. Er baute sich sein eigenes Bild. Erinnerungen der Liebe die er einmal Liebte verknotete er mit unerfahrenen Träumen, Enttäuschungen und dem Gefühl des Überfordertseins.

Im Alter von 53 Jahren fuhr ein desilusionierter alter Mann nach Thailand. Ein Mann der selten Menschen verstand und selten auf der Bühne des Lebens stand. Alt und verbraucht. Noch immer nach der alten Liebe suchend. Er wollte nichts vergeudet haben. Er wollte Liebe lieben wie es jeder einmal konnte. Frisch wie ein Frühlingswind der einem durch das Haar fährt.

18.3.09 20:14





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